Veloschnell­routen & Fuss­verkehr

Mehr Raum für Fussgänger und Velos

Im Raum Brugg/Windisch gewinnt der Langsamverkehr (Fuss- und Veloverkehr) als tragende Säule einer nachhaltigen Mobilität stark an Bedeutung. Das regionale Gesamtverkehrskonzept (rGVK) Ostaargau setzt gezielt auf sichere, attraktive und durchgängige Wege: für Alltag, Freizeit und Naherholung. Damit fördert der Langsamverkehr eine lebenswerte, umweltfreundliche und vernetzte Region. 

Langsamverkehr umfasst alle Formen der Fortbewegung durch menschliche Muskelkraft. Dazu zählen die Fortbewegung zu Fuss, Velo oder Roller und auch E-Bikes zählen dazu. Der Langsamverkehr bildet eine dritte Säule des Verkehrs neben dem öffentlichen Verkehr (öV) und dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Er macht Alltagswege sicher, emissionsarm und platzsparend (Bundesamt für Strassen, 2026).

Gemäss dem regionalen Gesamtverkehrskonzept (rGVK) Ostaargau wird Fuss- und Veloverkehr bewusst gestärkt (rGVK, 2019). Die Infrastruktur soll so geplant werden, dass der Anteil des Veloverkehrs deutlich wächst und der Langsamverkehr attraktiver wird. Damit entsteht Raum für eine nachhaltige Stadt- und Freiraumentwicklung und mehr Lebensqualität in den Quartieren.

  • Sicherere und direktere Verbindungen für Fussgänger und Velofahrende
  • Weniger Lärm, bessere Luft und weniger Verkehrsbelastung
  • Mehr Bewegungsfreiheit und Lebensqualität – gerade für Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren
  • Entlastung der Strassen und des öffentlichen Verkehrs durch Verlagerung kurzer Wege auf den Langsamverkehr

Auch im neuen Bahnhofsareal Süd sowie bei geplanten Quartieren wie Aufeld-Aegerten legt das Verkehrs-Konzept grossen Wert auf Langsamverkehr: gut geplante Fuss- und Veloverbindungen sollen das Areal mit Umgebung, öV und Naherholungsräumen vernetzen. Das macht Alltagswege sicher, bequem und umweltfreundlich.

Chancen der Velovorzugsrouten für Brugg/Windisch

Velovorzugsrouten oder auch Veloschnellrouten bieten direkte, sichere und komfortable Verbindungen für den Veloverkehr im Raum Brugg/Windisch. Sie sind durchgängig geführt, minimieren Stopps und Wartezeiten und machen das Velo zu einer schnellen und verlässlichen Option im Alltag. Dadurch steigt die Attraktivität des Velofahrens, der Autoverkehr kann reduziert werden und wichtige Orte wie Wohnquartiere, Arbeitsplätze, Bildungsinstitutionen und Naherholungsräume werden besser vernetzt.

Veloschnellrouten vernetzen die Region

Velovorzugsrouten sind ein zentraler Baustein der ganzheitlichen Mobilitätsplanung in der Region Brugg/Windisch und zum Teil durch den Kanton festgelegt. Die Velorouten verknüpfen wichtige Orte wie Wohnquartiere, das Bahnhofsareal Süd, den Bahnhof Brugg, den Campus sowie Arbeits- und Bildungsstandorte direkt und effizient miteinander.

Im Richtplan hat der Kanton Aargau mehrere verbindliche Vorzugsrouten festgesetzt, darunter auch die Route Brugg–Windisch–Gebenstorf (rGVK, 2019). In Kombination mit der ZEL und einem leistungsfähigen öV entsteht so ein abgestimmtes Verkehrssystem, das die Hauptverkehrsachsen entlastet und das Velo als alltagstaugliche Alternative stärkt.

Die nächsten Schritte (Velo)

Die Veloschnellrouten in Brugg/Windisch können dazu führen, dass der Langsamverkehr in der Region gefördert wird. Welche Schritte hierbei anstehen und welche Meilensteine wann folgen, ist im Zeitstrahl zu erkennen.

  • Juni 2026

    Abstimmung Planungs­kredit «Stadtraum Bahnhof» Brugg/Windisch

  • anschliessend

    Erarbeitung regionaler Sachplan

  • Juni 2026

    Entscheid Kanton über Weiterbearbeitung Velotunnel Brugg Windisch

  • in Arbeit

    Machbarkeitsstudie Bachthalen

  • in Arbeit

    Abklärungen Velovorzugsroute Brugg-Gebenstorf

  • in Arbeit

    Abklärungen Veloprojekte im Bereich Vogelsang